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Mrz
15

Kolumne zum Spiel gegen Regensburg

Anbei die Kolumne zum Spiele gegen Jahn Regensburg.

Eine Auswärtsfahrt, die ist lustig…

… Diese Erfahrung konnte man letztes Wochenende einmal wieder machen. Weit über 1000 Blau-Schwarze in Wehen-Wiesbaden ließen jedem Fußballfangourmet das Herz aufgehen. Eine wirklich klasse Stimmung im Gästeblock, bei der es nicht darauf ankam, wer man war. Egal ob Kutte, Ultra oder „Normalo“ – alle zogen an einem Strang. Kurz: Ein Traum! Was bei diesem Auswärtsspiel fast bis zur Perfektion gelang, sollte doch auch in heimischen Gefilden einmal machbar sein. Und da wäre sie wieder, die gute alte Stadiondiskussion. Allerdings möchte ich nicht auf den ehrwürdigen Park zu sprechen kommen, denn das bringt ja bekanntermaßen Unglück. Belassen wir es einmal bei dem Auswärtsground. Die jeweiligen Blöcke ohne störende Laufbahn direkt hinter dem Tor. Ein reiner (blecherner) Fußballtempel sozusagen. Was einerseits akustisch unterstützend war, war andererseits für mich sehr beengend: Die einzelnen und getrennten Gästeblöcke, die nach innen ragenden Stacheln am Zaun, sowie das oftmals reparierte Fangnetz und die somit unglaublich schlechte Sicht waren eben die Aspekte, die trotz eines „modernen Stadions“ zur oben genannten fantechnischen Perfektion gefehlt haben – und natürlich ein Auswärtssieg. Wobei der Mannschaft hierbei eigentlich nichts anzukreiden war. Vor allem in der zweiten Halbzeit sah man eine starke Saarbrücker Truppe. Und da wir ja alle wissen, dass Perfektion niemals vollständig erreicht werden kann, konnte man trotz Niederlage frohen Mutes wieder den Weg in die Heimat antreten. Mit dieser und den hoffentlich kommenden bärenstarken Leistungen der Fans (und auch der Mannschaft) wird die Ausgangslage sicherlich um einiges besser, das Ziel Klassenerhalt zu erreichen.

So long, der Neue alte!