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Nov
06

Kolumne Koblenz

Heute schildert unser Praktikant (treuer FCS Fan) einmal seine Erlebnisse gen Osten.

 

Impressionen aus dem nahen Osten    

  
Weit, kalt, unterlegen… nur ein paar Schlagwörter die einem vielleicht durch den Kopf schießen wenn man im Vorfeld an das Spiel unserer Blau- Schwarzen in Rostock denkt.
Genau genommen war es ja auch weit, besonders warm war es nahe der Ostsee dann auch nicht wirklich und im Endeffekt war unser FCS leider mit einem Tor unterlegen…

Dennoch fand ich mich am Freitag vor dem Spiel gegen Mitternacht oberhalb meines geliebten Ludwigspark ein, um die ca. 12 Stunden lange Busfahrt in den Osten der Republik anzutreten.
In Rostock angekommen mussten leider einige FCS Fans am eigenen Leib erfahren, dass in gewissen Kreisen der Hanseaten „Gastfreundschaft“ nicht sonderlich groß geschrieben wird, da vereinzelt Autos in Nähe des Ostseestadions abgefangen wurden um die Insassen ihrer Fanutensilien zu erleichtern.
Besonders Bitter ist, dass bei einer solchen Aktion neben Trikots und FC Schals auch die „FCS-KAI“ Fahne gestohlen wurde, eine der „Allesfahrer- Fahnen“ welche immer präsent ist…

Im Vorfeld war ja schon bekannt, dass die Verantwortlichen des FC Hansa Rostock den Gästeblock geschlossen lassen, da ihnen scheinbar mitgeteilt wurde das nur 50 Gästefans zu erwarten wären.
Es wirkte für einen 2. Liga Ambitionisten dann etwas skurril, dass man die Eintrittskarten direkt beim Ordnungsdienst kauft und auf einer Tribüne zusammen mit Heimfans steht, welche durch eine über 4-5 Sitzreihen gespannte Plane von dem FCS Anhang getrennt wurden.

Auf dem Rasen sahen ca. 150 Saarbrücker ein starkes Spiel unserer Mannschaft, welche durch ein frühes Führungstor belohnt wurde.
Leider konnte der FCH durch Elfmeter relativ zügig ausgleichen und als aufstrebende Mannschaft, als auch durch missglückte Chancen des FCS die 2:1 Führung und somit den Sieg einfahren…

Alles in allem ein Wochenende, das angenehmer hätte verlaufen können, aber spätestens wenn man Sonntag Morgens wieder in Saarbrücken ankommt und die Strapazen der langen Reise mit einer Niederlage im Gepäck hinter sich hat, weiß man, dass man in den nächsten Jahren noch einige Fahrten auf sich nehmen wird, um unsere Farben mit Stolz in die Stadien des Landes zu tragen!