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Aug
13

PRESSEMITTEILUNG – 13.08.2010-

Keine Massenschlägereien Jena

Das Fanprojekt Saarbrücken hatkeinerlei Kenntnis von Prügelszenen oder gar einer Massenschlägerei in Jena.Anderslautende Statements oder Mitteilungen entsprechen nicht der Wahrheit.

Vielmehr ist richtig: Jenenser Fanshaben einen Bus mit FCS-Fans angegriffen. Sie schmissen Flaschen und Steine aufden Bus, als dieser gerade den Stadionbereichverlassen wollte. Nachdem eineScheibe zu Bruch gegangen war, kam der Bus zum Stehen. Die Polizei sprühtedaraufhin große Mengen Reizgas in den Innenraum des Busses. Dadurch entsand beiden Insassen Panik. Personen mussten sich übergeben und drängten voller Panikzum Vorderausgang. Sie rannten dabei auch über am Boden liegende Personen.

Zu einem direkten Aufeinandertreffender Fangruppen kam es aus zweierlei Gründen nicht. Zum Einen: Keiner derBus-Insassen war in der Lage, andere Personen körperlich anzugehen. Sie littenunter Erstickungsangst, Atemnot und geblendeten Augen. Zum Anderen: Die Polizeihatte den Bus mittlerweile umstellt und abgesichert. Außerhalb des Busseserfolgte lediglich eine hektisch organisierte Erstversorgung der Verletzten,aber keine Massenschlägerei.

Die Meldungen über die vermeintlichePrügelei müssen wir vehement dementieren. Nicht zuletzt, weil in demangegriffenen Bus sowohl der Fanprojektleiter Jörg Rodenbüsch, als auch derFanbeauftragte Meiko Palm anwesend waren und selbst Opfer des Angriffes und deseingesetzten Reizgases waren und somit die tatsächlichen Abläufe bezeugenkönnen.

Weiterhin ist zum jetzigen Zeitpunktimmer noch ungeklärt, wieso der Abreiseweg der Saarbrücker Fans nicht von derPolizei abgesichert war. Dabei gab es vor dem Spiel die Information, dass derWeg gesichert werde. Das geschah aber nicht. Erst so konnten mehrere hundertaufgebrachte Jenaer Fans den Bus der Saarbrücker am Wegesrand in“Empfang“ nehmen.

Damit hat die Polizei unsererMeinung nach die Saarbrücker Anhängerschaft einem unnötigen Sicherheitsrisikoausgesetzt, das zu Verletzten führte: Ein 20-jähriger Saarbrücker musste nacheinem Flaschenwurf mit der Diagnose „Anriss des Kehlkopfes“ eineNacht in der Universitätsklinik Jena verbringen.

Derentstandene Sachschaden an den angegriffenen Fahrzeugen ist noch nicht genau zubeziffern